Rusty and Dusty war eine ehemalige Stahldrahtfabrik. Als ich dort fotografierte, ruhte die Arbeit schon seit Jahren, und besonders der zweite Teil des Spitznamens war sehr passend gewählt.
In manchen Räumen lag eine dicke Staubschicht. Alles, woran man sich anlehnte oder entlangstreifte, gab dieselbe graue Farbe ab. Hinterher sah ich ungefähr aus wie die Fabrik selbst.
Die Gebäude verschwanden später. Die Serie entstand vor diesem Abriss und zeigt, wie viel nach dem Stillstand eines Produktionsprozesses in einer Halle noch erkennbar bleiben kann.
Die Schienen und gebogenen Spuren im Boden zeigen, dass hier Material bewegt werden musste. Die große Halle hat ihren eigenen Rhythmus aus Säulen und Maschinen. In den Details dominiert vor allem dieselbe graue Schicht, die beim Besuch überall landete. Der Staub war kein Effekt der Nachbearbeitung, auch wenn ich ihn hinterher lieber nur auf den Fotos gehabt hätte.

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