Tief im Wald verborgen stand dieses verlassene Schloss. Um die Jahrtausendwende hatte es ein verheerender Brand getroffen. Danach hatten Wind und Wetter freien Lauf.
Bei meinem Besuch standen vor allem die Außenmauern und einige tragende Innenwände noch. Balken, Bögen und Mauerwerk hielten an manchen Stellen kaum noch zusammen.
Der bauliche Zustand erinnerte mich an Château Noisy. Gerade dieser weit fortgeschrittene Verfall gab dem Gebäude ein besonderes Aussehen, zeigte aber auch, wie wenig noch davon übrig war.
Die hohen Fenster und der erhaltene Kamin zeigen noch, dass dies einmal große, fertig ausgebaute Räume waren. Heute fällt Tageslicht dort ein, wo früher Dach und Böden den Raum abschlossen. Damit verändert sich auch, was eine Übersichtsaufnahme zeigt: nicht mehr die Gliederung eines Zimmers, sondern die noch stehenden Teile eines Gebäudes. Der Verfall muss hier nicht übertrieben werden.

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